Kriterienkatalog für die Ausbildungsreife

2006 wurde der Kriterienkatalog für die Ausbildungsreife im Rahmen des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland veröffentlicht. Damit liegt eine allgemeinverbindliche Definition des Begriffes „Ausbildungsreife“ vor, welche sich an einem einheitlichen Standard orientiert.

Die Tatsache, dass sich aber kaum konkrete Anwendungen und Materialien dazu finden lassen, haben mich bewogen, ein eigenes didaktisches Setting zur aktiven Erarbeitung von Ausbildungsreife zu entwickeln, welches ich Ihnen bei Interesse gern vorstelle.

  • Meine Methode ist aktivierend und motivierend zugleich für die Ausbildungsplatzsuchenden.
  • Mit Hilfe meines Instrumentenkastens können Sie Berufsnachwuchs finden, wo sie ihn bisher nicht vermuten.
  • Neue Kriterien in Ihren Auswahlgesprächen helfen, die Anzahl der Abbrüche zu verringern.

Vielleicht geben Sie mit meiner Unterstützung einem benachteiligten jungen Menschen ohne gute Schulzeugnisse eine Chance in Ihrem Unternehmen, weil Sie endlich ein Instrument in der Hand haben, mit dem Sie ihn in seinem Entwicklungsprozess begleiten und unterstützen können, so dass er ausbildungsreif wird und die Ausbildung in Ihrem Unternehmen erfolgreich absolvieren kann.

Seminarangebot: Kriterienkatalog von Klasse 7 bis zur Ausbildung

Mit der Einführung der Bildungsketten 2010 wird deutlich, dass der Einstieg ins Berufsleben benachteiligter und
lernbeeinträchtigter Jugendlicher einer durchgehenden Förderung bedarf. Diese wird dann wirksam, wenn sie sich an
einem einheitlichen Standard orientiert, der mit dem Kriterienkatalog für die Ausbildungsreife seit 2006 vorliegt und
durch eine entsprechende Vorgabe 2009 zur verbindlichen Arbeitsgrundlage für die Berufsberater der BA erklärt wurde.

In diesem Seminar steht die Arbeit mit dem Kriterienkatalog für Ausbildungsreife im Mittelpunkt. Es wird aufgezeigt, wie mit diesem Tool differenziert von der 7. Klasse an über die Berufsorientierung hinweg ggf. bis zu einer (geförderten) Ausbildung gearbeitet werden kann. Sie lernen neue methodische Ansätze als Grundlage der individuellen Förderung kennen, die zugleich aktivierend und motivierend für die Jugendlichen sind.

 

Schwerpunkte:

  • Bildungsketten als komplexes Fördersystem
  • Fachkonzept von 2003 mit den Veränderungen 2009-2011 und den zu erwartenden Veränderungen 2022/2023
  • Entwicklungsaufgaben von Potenzialanalysen, Berufseinstiegsbegleitung, Aktivierungshilfen, Berufsvorbereitung und geförderter Ausbildung
  • Didaktische Überlegungen zur Arbeit mit Schülern ab 7. Klasse bis zur geförderten Ausbildung
  • Schnittstellen im Förderprozess